Der natürliche
Weg bei Sinusitis.

Symptome bei Sinusitis

Nebenhöhlenforschung:
Was sind die Anzeichen einer Sinusitis?

Eine scheinbar rettungslos verstopfte Nase, allgemeine Abgeschlagenheit und drückende Schmerzen im Gesicht, die bei schnellen Bewegungen schlimmer werden: Diagnose Sinusitis, entzündete Nasennebenhöhlen. Die Sinusitis ist so häufig, dass man sie eine Volkskrankheit nennen könnte. Sie entwickelt sich aus einem Schnupfen, an dem Erwachsene bis zu fünfmal pro Jahr erkranken, Schulkinder erleiden im jährlichen Durchschnitt sogar zehn Infekte. Doch woran bemerkt man, dass sich aus dem harmlosen Schnupfen eine akute Sinusitis entwickelt hat?

Häufige Symptome bei Sinusitis:

  • Stark beeinträchtigte Nasenatmung
  • Vermehrte Bildung von Nasensekret, häufig von eitrigem Ausfluss begleitet
  • Kopfschmerzen und Stauungsgefühl im Gesicht, Druckschmerzen im Stirn- und Wangenbereich
  • Die Schmerzen nehmen bei Erschütterungen oder Neigungsbewegungen des Oberkörpers zu
  • Allgemeinbeschwerden wie Abgeschlagenheit und Gliederschmerzen
  • bis hin zu Fieber und Sehstörungen

Infiziert man sich mit Erkältungsviren, entzündet sich die Schleimhaut der Nase. Greift diese Entzündung auf die Nasennebenhöhlen über, liegt eine Sinusitis vor. Sie kündigt sich ganz ähnlich an wie ein Schnupfen: Die Nase produziert wie verrückt Schleim, bis sie schließlich verstopft. Die Schleimhäute schwellen an und die typischen Beschwerden stellen sich ein.

Wer häufig an Sinusitis leidet, wird sich fragen: Wozu sind diese empfindlichen Nasenhöhlen eigentlich gut, wenn sie ständig bloß Ärger machen?

Kurz gesagt:
Es handelt sich bei den Nasennebenhöhlen um mit Schleimhaut ausgekleidete Hohlräume, die über ein enges Gängesystem mit der Nase verbunden sind. Dieses Höhlensystem dient u.a. der Klimatisierung und Reinigung der Atemluft. Einströmende Luft wird darin erwärmt und von Bakterien, Viren und Staub gereinigt. Die Schleimhäute der Nebenhöhlen sind mit kleinsten Flimmerhärchen ausgestattet, die wie auf einem Förderband Schleim, Schadstoffe und Krankheitserreger aus dem Körper transportieren.

Zu den Nasennebenhöhlen zählen:

  • Die beiden Stirnhöhlen
  • Die Siebbeinhöhlen oder Siebbeinzellen
  • Die beiden Kieferhöhlen
  • Die beiden Keilbeinhöhlen

Handelt es sich um eine Entzündung der Nasenschleimhaut, spricht man in der Medizin von einer Rhinitis – den meisten Menschen ist sie als Schnupfen geläufig. Tatsächlich entwickelt sich eine Nasennebenhöhlenentzündung in vielen Fällen aus einem Schnupfen. Die Nebenhöhlen können ihre Reinigungsfunktion nicht mehr wahrnehmen, wenn durch einen Infekt der oberen Atemwege die Schleimhäute anschwellen und sich die Abflusswege verengen. Dadurch kommt es zur Blockade der Höhlenzugänge (Ostien): Das Nasensekret kann nicht mehr frei abfließen, die Atemwege sind dicht. Im feuchten Klima der verstopften Hohlräume finden Bakterien einen dankbaren Nährboden. Die Bakterien können einen dichten Verbund (Biofilm) bilden, der den Sekretfluss verhindert. Es kommt zu Stauungsgefühl, Druckkopfschmerzen und verstopfter Nase. Wenn Nasensekret abfließt, ist es zäh und eitrig, zeigt gelblich-grüne Verfärbungen und fließt auch in den Rachen ab.

Die häufigsten Formen der Sinusitis sind die Kieferhöhlenentzündung und die Siebbeinhöhlenentzündung. Je nachdem, welcher Bereich betroffen ist, sind Druckgefühle oder Schmerzen an unterschiedlichen Stellen im Gesicht besonders intensiv. Normalerweise klingen die Symptome innerhalb von zwei Wochen ab. Bei manchen Patienten gerät die Sinusitis jedoch zum Dauergast.

Besteht die Infektion länger als 12 Wochen, sprechen Ärzte von einer chronischen Sinusitis. Bei vielen Patienten, die in den Wartezimmern der HNO-Praxen sitzen, sind die Nebenhöhleneingänge dauerhaft blockiert. Die Nasenatmung und damit das Riech- und Geschmacksvermögen sind nachhaltig stark eingeschränkt, es kommt zu eitrigem Nasenausfluss. Häufige Ursachen für eine chronische Sinusitis sind u.a. Biofilme, Umwelteinflüsse wie Allergien, aber auch anatomische Besonderheiten wie Polypen oder zu enge Nebenhöhlenkanäle.

Ansteckungsgefahr bei Sinusitis

Wie ansteckend ist eine Sinusitis?

Manchmal wird aus einem Schnupfen mehr – und eine Sinusitis ist eine zähe Angelegenheit. Geschwollene Schleimhäute verengen die Ausgänge der Nasennebenhöhlen, der Sekretfluss gerät ins Stocken. Viren breiten sich aus und verursachen Entzündungen der Nebenhöhlen. Dies führt häufig zu unangenehmen Beschwerden wie einer Erschwerung der Nasenatmung und drückenden Kopfschmerzen. Ob bei Sinusitis Ansteckungsgefahr besteht, das hängt von der Krankheitsursache ab. Meist stecken Viren hinter dem Infekt.

Kein Risiko bei chronischer Sinusitis

Wer länger als 12 Wochen an entzündeten Nebenhöhlen leidet, ist gemäß den offiziellen ärztlichen Leitlinien chronisch an Sinusitis erkrankt. Viren sind nur sehr selten für diesen Verlauf verantwortlich, daher ist eine chronische Sinusitis in der Regel nicht ansteckend. Ursachen sind z.B. stattdessen Allergien, die die Nasenschleimhaut regelmäßig anschwellen lassen und akute Sinusitis-Schübe dadurch nicht ausheilen können. Leiden Patienten mit chronischer Sinusitis an akuten, durch Viren ausgelösten Symptomen, sind sie hingegen ansteckend.

Ansteckungsgefahr durch Schmier- und Tröpfcheninfektion

Ist die Sinusitis viral bedingt, ist sie ansteckend, weil die Erreger leicht per Tröpfcheninfektion weitergetragen werden können. Beim Husten, Niesen und auch schon beim Sprechen werden kleinste Sekrettröpfchen aus den Atemwegen in die Luft gesprüht, können von einem anderen Menschen eingeatmet werden und dort erneut eine Infektion auslösen.

Häufiger Übertragungsweg einer viralen Sinusitis ist außerdem die Schmierinfektion. Hier ist meist ein Hygienemangel schuld: Krankheitserreger werden durch Berührung von Türklinken, Telefonhörern, Geldscheinen oder durch direkte Kontaktinfektion auch per Händedruck aufgenommen und gelangen in die Atemwege, wenn die betreffende Person anschließend ihren Mund oder ihre Nase berührt.

Eine Ansteckung kann bereits während der Inkubationszeit geschehen. Also dann, wenn die Krankheit bei einer infizierten Person noch gar nicht ausgebrochen ist. Die Inkubationszeit bei der akuten Sinusitis beträgt in der Regel 7 bis 10 Tage. Natürlich führt aber nicht jede Ansteckung mit Erkältungsviren zu einer Nasennebenhöhlenentzündung.

Achtung: Auch noch Tage, nachdem die Beschwerden schon längst abgeklungen sind, können Sie die Erreger in sich tragen und ansteckend sein.

Alternative Behandlungsoptionen bei Sinusitis

Was gehört in die Sinusitis-Hausapotheke?

Die Nase ist dicht, Druckgefühle auf Stirn und Wangen, schubartige Kopfschmerzen: Die typischen Beschwerden bei entzündeten Nasennebenhöhlen sind kein Vergnügen. Neben abschwellenden Medikamenten können alternative Behandlungsmöglichkeiten helfen, die Symptome zu lindern und den Heilungsprozess zu unterstützen. Hier erfahren Sie, wie Sie Sinusitis-Beschwerden auf natürlichem Weg bekämpfen können.

Der Hauptansatz zur Selbsthilfe besteht im Lösen der hartnäckigen Nasenblockaden: Der zähe Schleim, der sich in der Nase staut und das fiese Druckgefühl verursacht, muss abfließen können, um endlich wieder frei durchzuatmen. Zum Inventar der Sinusitis-Hausapotheke gehören die Nasendusche für Salzspülungen, Inhalationen mit ätherischen Ölen, wärmende Rotlichtlampen und natürlich pflegende Nasensprays und Tropfen auf pflanzlicher- oder Salzbasis.

Heilende Kraft der Natur: Phytotherapie bei Sinusitis

Natürliche Arznei erfreut sich zu Recht großer Beliebtheit. Ätherische Öle wie Myrtol oder Eukalyptusöl unterstützen bei Sinusitis den Abtransport zähen Schleims und wirken abschwellend auf die Schleimhäute. Außerdem wurden ihnen entzündungshemmende und antibakterielle Effekte nachgewiesen. Traditionell wirksam und gut verträglich bei Infektionen der Atemwege sind außerdem Kamillenblüten und Thymiankraut.

Eukalyptus und andere Wirkstoffe wie die ätherischen Öle aus Pfefferminze oder Kamille wirken entzündungshemmend auf die geschwollene Nasenschleimhaut und erleichtern die Nasenatmung.

Die im Sinusitis Spray enthaltenen Pflanzentannine aus z.B. Grünteeextrakt bilden gemeinsam mit Glycerol auf der Schleimhaut eine natürliche Barriere gegen Viren und Bakterien.

Hilfreiche Tipps und Hausmittel bei Sinusitis

Sprechen Sie die Anwendung von Hausmitteln zur Sicherheit mit Ihrem Hals-Nasen-Ohrenarzt ab.

  • Viel trinken:
    Viel hilft viel – das gilt im Sinusitis-Fall ausnahmsweise wirklich.
    Bei Nasennebenhöhlenentzündung sollte man am Tag etwa zwei bis drei Liter Wasser, Saftschorlen oder Tee zu sich nehmen, um die Sekretverflüssigung zu unterstützen.
  • Befreiende Nasenspülung:
    Nasenspülungen mit einer isotonen Lösung, zum Beispiel mit Emser Salz, lockern festsitzenden Schleim und spülen ihn aus der Nase. Ganz nebenbei wird der Schleimhaut dadurch wichtige Feuchtigkeit gespendet und das Risiko wiederholter Infektionen gesenkt.
    Tipps zum Thema Nasespülen
  • Natürlich wirkende Nasensprays:
    Nasensprays wie Sinusitis Spray oder auch Nasenspülungen enthalten keine Konservierungsmittel, machen nicht abhängig und sind eine gute Alternative zu vergleichbaren Präparaten mit chemischen Wirkstoffen.
  • Pflegende Inhalation:
    Inhalationen mit heißem Wasserdampf, die zusätzlich mit Kamillen- oder Eukalyptusöl angereichert werden, können sehr hilfreich sein. Sie befeuchten die Schleimhäute.
  • Wärmetherapie mit Rotlicht:
    Die Wärmebehandlung mit einer Infrarotlampe (Rotlicht) kann grundsätzlich sinnvoll sein, da ihr eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt wird. Ärzte raten jedoch dazu, das Rotlicht nur in der Anfangsphase der Sinusitis einzusetzen, wenn es als wohltuend empfunden wird.
  • Nebenhöhlenmassage:
    Schon eine kurze Massage kann den Kopfdruck lindern. Dafür legen Sie beide Zeigefinger zuerst an der Innenseite der Augenbrauen an und bewegen sie in kreisenden Bewegungen langsam nach unten bis zu den Nasenflügeln. Danach wiederholen Sie die Bewegung, beginnen aber an der Außenseite der Augenbrauen und enden unter den Augen.
  • Fernöstliche Atemgymnastik:
    Spezielle Atemübungen aus dem Yoga wie die Wechselatmung (Anuloma Viloma), bei der man abwechselnd durch das linke und durch das rechte Nasenloch atmet, können helfen, Nasenblockaden zu lösen und eine gesunde Ventilation im Inneren des Riechorgans herzustellen.

Therapie bei Sinusitis

Medikamente, die helfen können

Bei einer Sinusitis sind die Zugänge der Nasennebenhöhlen blockiert. Das Nasensekret kann nicht abfließen, krankmachende Keime vermehren sich und eine Entzündung entsteht. Es zeigen sich Symptome wie eine hartnäckig verstopfte Nase und Druckkopfschmerzen, die sich zum Beispiel beim Schuhebinden blitzartig verstärken. Hier helfen abschwellende Mittel wie Nasensprays.

Wie lange dauert eine Sinusitis an und wie verläuft die Therapie?

Die Behandlung einer Sinusitis zielt in erster Linie darauf ab, die Entzündung zu bekämpfen und den Sekretstau in der Nase aufzulösen. Dazu müssen die verstopften Zugänge der Nasennebenhöhlen geöffnet werden, damit alles wieder normal abfließen kann. Meist kommt es kurzfristig zu einer Besserung der Beschwerden in der Nase und im Kopf, wenn der Schleimstau gelöst wird. Eine akute Nasennebenhöhlenentzündung bessert sich bei den meisten Patienten nach 7 bis 10 Tagen. Ist die Erkrankung nach 12 Wochen nicht ausgeheilt, sprechen Ärzte von chronischer Sinusitis. Akute Symptome sind unangenehm, machen aber nicht sofort einen Arztbesuch erforderlich.

Alarmsignale: Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

  • Wenn die Beschwerden nach einer Dauer von fünf Tagen nicht abklingen oder zunehmen
  • Hohes Fieber von mehr als 38,3°C
  • Bei wiederkehrendender Sinusitis-Erkrankung
  • Bei Verdacht auf Sinusitis bei Kindern sollte auf jeden Fall ein Arzt befragt werden

Kündigt sich eine Sinusitis an, kommen Nasensprays oder Nasentropfen zum Einsatz, die dafür sorgen, dass die Nasenschleimhaut abschwillt und sich zäher Schleim verflüssigt. Sie befreien die Nase und helfen dabei, krankmachende Erreger abzutransportieren. Dazu wirken pflanzliche schleimlösende Medikamente und Schmerzmittel gegen Kopf- und Druckschmerzen gezielt gegen die Beschwerden. Nur selten ist hingegen die Gabe von Antibiotika sinnvoll, da die hauptverantwortlichen Übeltäter bei einer Sinusitis häufig Viren sind. Hinweise auf eine bakterielle Sinusitis sind stark ausgeprägte Symptome, die im Krankheitsverlauf schlimmer werden, sowie hohes Fieber.

Wenden Sie abschwellende Präparate mit den chemischen Wirkstoffen Xylometazolin, Oxymetazolin oder Tramazolin nicht länger als sieben Tage an. Diese wirken zwar sofort, doch führen sie schnell zu einem Gewöhnungseffekt. Die Mittel sollten zudem grundsätzlich frei sein vom Konservierungsmittel Benzalkoniumchlorid, da dieses die Nasenschleimhaut schädigen kann.
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Ständiges Drücken im Stirn- und Wangenbereich, schwindender Geruchs- und Geschmackssinn und andauernd ist die Nase verstopft: Eine chronische Sinusitis schränkt die Lebensqualität der Betroffenen stark ein. Forscher schätzen, dass rund elf Prozent der europäischen Bevölkerung an chronisch entzündeten Nasennebenhöhlen leiden.

Bei chronischer Sinusitis gilt unter Ärzten heute der Grundsatz: Medikamente vor Operation. Kortison-Sprays mit entzündungshemmenden Eigenschaften zeigen meist gute Resultate. Zusätzlich sind schleimlösende Nasensprays oder Spülungen mit isotonen Lösungen hilfreich. Das natürlich wirkende Sinusitis Spray wirkt ohne Gewöhnungseffekt abschwellend, lindert die Symptome und durchbricht den hartnäckigen bakteriellen Biofilm, der u.a. Auslöser chronischer Sinusitis-Erkrankungen ist.

Bei einigen Patienten kann außerdem die Therapie mit Antibiotika einer Operation vorbeugen. Blockieren Nasenpolypen die Nebenhöhlen, werden diese chirurgisch entfernt. In bestimmten Fällen kommt auch eine operative Erweiterung der Nebenhöhlenzugänge infrage.

Prävention bei Sinusitis

Wie Sie einer Nasennebenhöhlenentzündung aus dem Weg gehen

Vorweg: Es gibt leider keine absolut sicheren Maßnahmen, um einer Nasennebenhöhlenentzündung grundsätzlich vorzubeugen. Da der Erkrankung meist eine virale Infektion vorausgeht, kann es aber nicht schaden, etwas für seine Abwehrkräfte zu tun und einige grundlegende Verhaltensregeln für eine gesunde Lebensweise zu beachten, um sein persönliches Sinusitis-Risiko zu senken.

Grundregeln zur Sinusitis-Prävention:

  • Schnupfen behandeln:
    Die Nasennebenhöhlenentzündung entwickelt sich meist aus einem harmlosen Schnupfen, bei der sich die Schleimhaut der Nase entzündet hat. Damit die Entzündung nicht auf die Nebenhöhlen übergreift, kann man frühzeitig mit abschwellenden Mitteln vorbeugen – z.B. mit natürlichen Nasensprays, die gleichzeitig die Schleimhäute feuchthalten.
  • Das Immunsystem stärken:
    Eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung hilft dem Körper, gegen eindringende Krankheitserreger die Oberhand zu behalten. Zusätzlich sollten Sie ganzjährig auf regelmäßige Bewegung an der frischen Luft achten, Sport treiben, ausreichend schlafen oder Ihre Immunabwehr durch Saunabesuche oder Wechselduschen auf Trab bringen.
  • Mit dem Rauchen aufhören:
    Raucher haben ein erhöhtes Sinusitis-Risiko, da der Zigarettenrauch die Schleimhäute reizt. Wer den schädlichen Glimmstängeln abschwört, hat das sicher effektivste Mittel zur Vorbeugung (chronischer) Bronchial- und Lungenerkrankungen gefunden.
  • Hygienestandards einhalten:
    Regelmäßiges und ausgiebiges Händewaschen mit Seife ist gerade in der Erkältungszeit und vor dem Essen sehr wichtig, damit Krankheitserreger gar nicht erst in den Körper gelangen.
  • Eine Hyposensibilisierung durchführen:
    Sind sie Allergiker, könnte für Sie eine Immuntherapie infrage kommen. Allergische Reaktionen lassen die Nasenschleimhäute anschwellen und das Sinusitis-Risiko steigen. Die Hyposensibilisierung stellt daher eine gute Maßnahme zur Prävention von Heuschnupfen und allergischer Sinusitis dar.
  • Richtig Naseputzen:
    Falsches Schnäuzen kann buchstäblich nach hinten losgehen. Wer zu energisch ins Tempo bläst und sich dabei versehentlich beide Nasenlöcher zudrückt, sollte an seiner Technik arbeiten: Sanftes Naseputzen, bei dem jeweils nur eine Nasenhälfte zugedrückt wird, ist viel gesünder. Das Nasensekret kann nämlich sonst in die Nebenhöhlen gepresst werden und einer Entzündung Vorschub leisten. Das kann übrigens auch passieren, wenn man das Niesen unterdrückt.

Die Nasenschleimhaut befeuchtet halten:
Wer anfällig ist für Sinusitis-Erkrankungen, muss seine Schleimhäute pflegen, das ist gerade im Winter wichtig. Achten Sie auf ausreichende Luftfeuchtigkeit in den Räumen. Dazu viel lüften oder einen Luftbefeuchter aufstellen. Zusätzlich können Nasenspülungen, spezielle Nasensprays oder Dampfinhalationen hilfreich sein.
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